Über

Richard JoergesIch unterstütze Unternehmen mit Rat und Tat bei der Digitalisierung ihrer Kommunikation und ihres Marketings. Von der Reorganisation firmeninterner Abläufe, bis zum erfolgreichen Kundendialog in Social Media. Mein Fokus ist dabei immer die Unternehmens-Website mit Blogs und Social-Media als Aufmerksamkeits-Beschleuniger durch effektives Content-Marketing.

DEXPERIO smart. digital. experiences. – Internet der Dinge, iBeacons, Google Glass, Wearables

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist das „Internet der Dinge“ mit Themen wie iBeacons, GoogleGlass, Smartwatches, QuantifiedselfWearables, Smart-Home oder ConnectedCar. Dabei interessieren mich vor allem die Marketing- und Kunden-Interaktionsaspekte (Service-Design). Mehr zu diesem spannenden Thema finden Sie auf der Homepage unserer Firma DEXPERIO sowie auf unserem Internet-of-Everything-Blog DIGIXX.

Wo ich herkomme, was mich bewegt und wo ich hin will

Mein Background liegt im Journalismus. Am Anfang meiner Karriere Ende der Achtziger habe ich für diverse Computer-Magazine gearbeitet. Die Stationen waren dabei der mittlerweile altehrwürdige Markt & Technik Verlag sowie das amerikanische IT-Verlagshaus Ziff Davis. Es folgten Tätigkeiten als freiberuflicher Redakteur (unter anderem für ComputerBild) mit einem langsamen Übergang in Richtung PR und Unternehmensberatung.

Auf diesem Wege bin ich dann Anfang 2000 bei redtec publishing, einer Tochter des Süddeutschen Verlages gelandet. Dort verantwortete ich vor allem die beiden Foto-Titel digifoto und ComputerFoto sowie das Apple-Fachmagazin MACup. Die Liebe zu Apple und seinen Produkten habe ich übrigens bis heute behalten.

Mitte der Nullerjahre war es schließlich unübersehbar, dass in der Medienwelt, bedingt durch den digitalen Wandel, schon bald kein Stein auf dem anderen bleiben würde. Speziell die Art von Fachmagazinen (Computer, Digitalfotografie, IT) wie ich sie im Namen verschiedener Verlage im Laufe der Jahre entwickelt und verantwortet habe, wurden zunehmend durch das Internet obsolet.

Gleichzeitig erschien am Horizont ein neuer Begriff: Web 2.0! Ich kann mich genau daran erinnern, als ich zum ersten mal Tim O’Reillys Artikel „What Is Web 2.0“ gelesen habe. Das Gefühl, dass da in den Weiten des Web etwas neues entsteht (Blogs, Communities, User Generated Content) war schon vorher da, aber dieser Artikel (zumindest dessen erste, damals noch viel kürzere Version) fasste alles in die richtigen Worte: Aus dem statischen – nahezu unidirektionalen – Medienkanal World Wide Web wurde das interaktive Medium „Mitmach-Web“ oder kurz, das Web 2.0.

Für mich war klar, dass hier etwas großartiges, aber für die Geschäftsmodelle der Verlage disruptives am Entstehen war. Ich begann deshalb zu bloggen und mich mit den neuen Möglichkeiten, speziell im Hinblick auf die Unternehmenskommunikation vertraut zu machen. Corporate Blogs waren damals das große Thema, Facebook, Twitter und Co. sollten bald darauf folgen.

Das Problem war, dass die Verlage damals (und teilweise bis heute) die potentielle Bedrohung, aber auch die Chancen des neuen Web nicht erkennen wollten. Für mich bedeute dies abermals den Schritt in die Selbständigkeit. Dabei bin ich auch in der neuen Tätigkeit als Unternehmensberater und Social-Media- und Webstrategie-Experte meinem eigentlichen Fachgebiet stets treu geblieben: Content, Kommunikation und PR. Nur die Kanäle haben sich geändert.

Advertisements